Die Telefunken RA 1

Die folgenden Seiten befassen sich mit einem einzigartigen Analogrechner, der RA 1 von Telefunken, die Mitte der 1950er Jahre als Prototyp entwickelt wurde und die den Beginn einer langen und erfolgreichen Reihe von Telefunken-Analogrechnern darstellt.

Diese einzigartige Anlage hat durch eine Reihe glücklicher Zufälle, die zum Teil schon an Wunder grenzten, die Zeiten überdauert, wobei ihr mitunter leider übel mitgespielt wurde (beispielsweise wurden im Laufe der Jahrzehnte dauernden Odyssee der Maschine allein weit über 100 Röhren stibitzt, die Gestellverkabelung ist einem schlechten Zustand etc.). Mittlerweile ist die Maschine Bestandteil des Analogrechnermuseums.

Anfang 2011 begeisterte mich mein Freund Bernd Johann für die Idee, zu versuchen, die Maschine wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen - ein Vorhaben, das ich alleine sowohl aus Zeitgründen als auch aufgrund meiner eher geringen Erfahrung in der Restaurierung von Röhrengeräten (ich bin mit integrierten Operationsverstärkern und TTL-Logik groß geworden) nicht in Angriff genommen hätte. So sind wir jedoch beide guten Mutes, diese nicht nur an sich wundervolle, sondern vor allem auch einzigartige Maschine eines hoffentlich nicht allzu fernen Tages wieder rechnen erleben zu dürfen.

Die folgenden Seiten widmen sich entsprechend der Maschine an sich, unseren Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten sowie den Nöten der Ersatzteilbeschaffung. Sollten Sie noch Bauteile aus den 1950er Jahren (und früher) haben, von denen Sie sich zwecks Unterstützung unseres Projektes trennen möchten, würden wir uns sehr freuen, von Ihnen zu hören.

Die Maschine: Nähere Informationen zur RA 1 selbst finden sich hier. Grundlagen: Eine kurze Einführung in das analoge Rechnen findet sich hier.
Gesucht: Hier findet sich eine Liste dringend gesuchter Ersatzteile. Tagebuch: Das Tagebuch zur Restaurierung der RA 1 befindet sich hier.
Dokumentation Impressum

 

13-APR-2011, ulmann@analogmuseum.org